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Dominico Savio ist der Patron unserer Pfarre. Hier findest Du etwas über sein Leben.

Im rechten Seitenschiff unserer Kirche gibt es ein Bild von Dominico Savio. Das Labyrinth zeigt seinen Lebensweg. Der Start ist eine Reliquie des Heiligen, das Ziel ist Christus, durch das Kreuz dargestellt.
Dominico Savio war ein Kind wie Du, nur dass er vor über 100 Jahren gelebt hat. Von ihm soll unsere Geschichte erzählen.
Dominico Savio wurde am 2. April 1842 in Riva, Italien, geboren. Seine Mutter Brigitte und der Vater Carlo Savio haben sich schon sehr auf das Kind gefreut. Seine Mutter war Schneiderin, sein Vater Schmied. Er hatte noch vier jüngere Geschwister: Raimund, Maria, Johannes und Maria-Katharina.
Die Familie übersiedelt nach Morialdo. Dort darf der kleine Dominico bald ministrieren. Weil er so fleißig ist, darf er mit sechs Jahren schon zur Erstkommunion gehen. Das ist eine große Ausnahme, weil die Kinder damals erst mit zwölf, dreizehn Jahren zur Erstkommunion gingen.
Die Familie übersiedelt wieder, diesmal nach Mondonio.
In der Schule geben seine Kollegen Schnee, Steine und Wasser in den Ofen, bis er ausgeht. Als der Lehrer Don Cugliero fragt, wer es war, schieben sie die Schuld auf Dominico. Der sieht, dass Don Cuglio zornig ist und verrät seine Kollegen nicht. Lieber läßt er sich bestrafen, als dass seine Kollegen für diesen Streich von der Schule fliegen. Später kommt es aber heraus und der Priester ist ganz erstaunt über seinen Schüler.
Don Cugliero reist nach Turin und fragt Don Bosco, ob er Dominico in sein Kinder- und Jugendheim aufnimmt.
Beim ersten Gespräch zwischen Dominico und Don Bosco meint der Priester: "Das ist ein guter Stoff." Dominico versteht dieses Lob, seine Mutter ist ja Schneiderin.
Seine Eltern lassen Dominico mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen. Sie wissen: Bei Don Bosco ist er gut aufghehoben und kann in Turin viel lernen.
Dominico möchte ein Heiliger werden. Don Bosco sagt ihm, dass Heilige auch fröhlich sind und spielen. Da gründet er mit seinen Kollegen einen "Klub der Fröhlichen". Sie bemühen sich auch, viel an Gott zu denken und nicht zu fluchen.
Dominico und seine Kollegen lernen viel, vor allem Latein. Das war damals ein Grundfach. In ihrer Freizeit machen sie Ausflüge und spielen viel. Gemeinsam basteln sie auch einen kleinen Marienaltar.
Zwei Kollegen streiten so hitzig miteinander, dass sie sich mit Steinen duellieren wollen. Dominico stellt sich zwischen sie, zeigt ihnen ein kleines Kreuz und schreit: "Werft die Steine lieber auf mich!" Die Burschen kommen zur Besinnung und begraben ihren Streit.
Mit fünfzehn Jahren wird Dominico schwer krank. Zuerst kommt er in Krankenzimmer, wo er seine Kollegen pflegt. Als die Krankheit immer schlimmer wird, fährt er nach Hause zu seiner Familie. Als Dominico am 9. März 1857 stirbt sagt Don Bosco: "Das ist ein Heiliger."
Special thanks an unsere Ministranten für das foto-shooting!!!